Alles Wichtige zum Fahrplanwechsel 2017/2018.

Fahrplanwechsel 2018/2019 am 9. Dezember 2018.


 

Wer ist verantwortlich für die Fahrplanerstellung, warum wechselt er so oft und was sind dieses Jahr die wichtigsten Änderungen? In diesem Blogbeitrag erfährt man alles zum Fahrplanwechsel.

 

Wer erstellt den Fahrplan?

Wer meint, die SBB plane den Fahrplan in Eigenregie, irrt sich. Zahlreiche Partner sind involviert: Das Bundesamt für Verkehr, die Kantone und andere Transportunternehmen im In- und Ausland.

Das Angebot des Fernverkehrs plant die SBB über die vom Bund erhaltene Konzession. Dabei werden sowohl rentable, als auch nicht rentable Strecken bewirtschaftet, damit unsere Kundinnen und Kunden gut vernetzt durch die Schweiz reisen können.
Für die Planung des Regionalverkehrs sind die Kantone verantwortlich. Alle zwei Jahre bestellen diese das Angebot im Regionalverkehr bei der SBB.

Damit die Reisenden möglichst schnell von A nach B gelangen, sind die Fahrpläne des Fernverkehrs, Regionalverkehrs wie auch der Busse aufeinander abgestimmt. Und auch der internationale Verkehr wird mit den ausländischen Partnerbahnen organisiert.

Nicht zufrieden mit dem Fahrplan?

Die Seite des Fahrplanentwurfs gibt den Ausblick in die nationale Planung und Anliegen zum Fahrplan können an den jeweiligen Kanton gestellt werden.

 

Warum und wie oft gibt es einen Wechsel?

Der Fahrplanwechsel sorgt dafür, dass Züge bei Angebotsveränderungen wie Baustellen, neuen Bahnhöfen und Gleisen oder schneller befahrbaren Strecken weiterhin pünktlich fahren.

Seit 2003 wechselt der Fahrplan jährlich in der zweiten Samstagsnacht im Dezember. 2018 wird der Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 sein. Der kleine Wechsel erfolgt jeweils in der zweiten Samstagsnacht im Juni. Diese Stichtage gelten international.

Doch für ein so dicht befahrenes Netz wie es die SBB hat, reichen zwei Kalendertage nicht aus. Auch unter dem Jahr bedarf es immer wieder kleinerer Anpassungen. Beispielsweise dann, wenn es zu einem Streckenunterbruch kommt.

 

Wie lange braucht es, bis ein Fahrplan steht?

Die Planung erfolgt in verschiedenen Schritten. Bei der SBB spricht man von der langfristigen Ressourcen- und Angebotsplanung (LAR), der mittelfristigen Ressourcen- und Angebotsplanung (MAR), der Jahresplanung (JAR) und der unterjährigen Planung. Alle Planungsschritte berücksichtigen das Zusammenspiel von Angebot, Infrastruktur, Rollmaterial, Bahnhöfen und Finanzierung.
Die LAR befasst sich mit allem, was mehr als sechs Jahre in der Zukunft liegt. Zurzeit wird beispielsweise definiert, was an Infrastruktur, Rollmaterial und Angebot für das Grossprojekt Léman 2030 benötigt wird.

In der MAR wird das Benötigte finanziell quantifiziert. In der JAR schliesslich wird der Wechsel des Fahrplans akribisch vorbereitet. Im September erfolgt über mehrere Konferenzen die Abstimmung der Einsatzpläne. Für einen reibungslosen Bahnverkehr müssen Zeitpläne von Lokführern, Zugpersonal, Kundeninformation, RailClean, Rangierern etc. gut aufeinander abgestimmt sein.

 

Der grosse Tag.

Am zweiten Sonntag des Dezembers kommt es zur Generalprobe: Dann zeigt sich, ob die Planung alles berücksichtigt hat, unsere Züge rechtzeitig vor Ort sind und die Reisenden über alle wichtigen Änderungen informiert sind. Am Montag, wenn die Pendler wieder unterwegs sind, sind erste Probleme bereits behoben, kleinere werden im Verlauf der Woche noch angepasst und spätestens an Weihnachten haben sich alle an den neuen Fahrplan gewöhnt.

 

Die grössten Anpassungen für 2018 auf einen Blick.

Die Westschweiz profitiert von den grössten Anpassungen: Der InterRegio auf der Strecke Genf Flughafen–Bern–Luzern hält neu in Nyon, Morges, Palézieux und Romont. Damit erhalten Nyon und Morges eine Direktverbindung nach Bern. Palézieux und Romont sind neu mit einer schnellen Direktverbindung in Genf und Genf Flughafen und haben mehr Sitzplätze zur Verfügung. Die InterRegio-Züge Genf Flughafen–Lausanne–Brig verkehren neu stündlich ohne Halt zwischen Genf und Lausanne. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen dem Wallis, der Riviera und Genf.

Im internationalen Personenverkehr gibt es neu eine tägliche Verbindung zwischen Zürich und Venedig. Zudem verkehrt pro Tag ein EC-Zugpaar direkt von Frankfurt nach Mailand. Und die Linie Zürich–Stuttgart ist neu stündlich bedient. Alle Fahrplananpassungen sind im Fahrplan bereits enthalten.

 

Einheitliche und einfache Bezeichnungen.

Wir haben die Bezeichnungen aufgeräumt: Im nationalen Fernverkehr unterscheiden wir nur noch zwischen den Marken IC (InterCity) und IR (InterRegio). Der InterCity-Neigezug (ICN) wird neu als IC definiert. Reisende mit Kinetose-Anfälligkeit können aber aufatmen – in den Fahrplänen wird nach wie vor auf das «Rollmaterial mit Neigetechnik» hingewiesen.
Die Verwendung RE (RegioExpress) wird künftig bis auf wenige, rollmaterialbedingte Ausnahmen nur noch im Regionalverkehr verwendet.

 

Einführung von Liniennummern.

Unsere IR- und IC-Züge sind nun durchnummeriert. Dank dem ist unser nationaler Liniennetzplan einfach verständlich wie die Karte eines U-Bahn-Netzes und hilft den Reisenden und vor allem auch ausländischen Fahrgästen bei einer noch schnelleren Orientierung.

Liniennetzplan

Liniennetzplan als PDF (1.6 MB)

Noch Fragen zum Fahrplanwechsel?

Unter folgenden Links gibt es weitere Informationen zum Fahrplan 2018, der von Sonntag, 10. Dezember 2017 bis Samstag, 8. Dezember 2018 gültig ist. Der neue Fahrplan 2019 gilt ab Sonntag, 9. Dezember 2018.

sbb.ch/fahrplan (SBB Fahrplan)
sbb.ch/fahrplanwechsel (Wichtigste Änderungen)
sbb.ch/fernverkehr (Fernverkehr SBB)
sbb.ch/bahnausbauten (Bauprojekte auf dem SBB Netz)

 

Weitere Links:

15 Artikel

74 Kommentare zu “Alles Wichtige zum Fahrplanwechsel 2017/2018.

  1. Danke für die Infos zum Fahrplanwechesl. Bezüglich Ticketpreisänderungen habe ich nichts gelesen! Bleiben die Preise gleich?
    Mit freundlichen Grüssen, H. Klaiber

    1. Grüezi Herr Klaiber
      Danke für Ihr Interesse am Fahrplanwechsel. National gibt es gemäss Entscheid der öV-Branche per Fahrplanwechsel keine Preiserhöhung.
      In meiner Antwort an Heinz Volkan finden Sie noch weitere Informationen.
      Beste Grüsse & gute Fahrt
      Daniel Schwarz, Community Manager

      1. Warum kostet denn Aarau – Niederlenz plötzlich 8 Franken anstatt wie davor CHF 7.60? Wer ist für die Preiserhöhung verantwortlich, ist das regional?

        1. Hallo Désirée
          Ja, es ist eine regionale resp. verbundinterne Preiserhöhung. Der Tarifverbund A-Welle hat auf den Fahrplanwechsel seine Preise durchschnittlich um 2.2 Prozent erhöht. Mehr Infos gibt es in der entsprechenden Medienmitteilung (PDF) der A-Welle.
          Beste Grüsss
          Daniel Schwarz, Community Manager

    2. offensichtlich haben die preise aufgeschlagen!, habe ich heute morgen festgestellt. Brugg Frick neu 5.90 vorher 4.50 zuschlag 31 prozent!!

      1. Hallo Andre, die Strecke Brugg AG–Frick liegt innerhalb des Tarifverbundes A-Welle. Dieser hat seine Preise auf den Fahrplanwechsel um durchschnittlich 2.2 Prozent erhöht. Mehr Infos dazu gibt es in der entsprechenden Medienmitteilung (PDF) der A-Welle. Die rund 250 Transportunternehmen des sogenannten Direkten Verkehrs, wozu auch die SBB gehört, haben auf eine nationale Preiserhöhung verzichtet.
        Beste Grüsse
        Daniel Schwarz, Community Manager

        1. Sehr geehrter Herr Schwarz, die Aussage von Andre ist korrekt und die Erhöhung um 31% und um korrekt zu sein, um 31,4111…% Prozent (da die Mehrwertssteuer um 0.3% gesenkt wurde). Dieser Wert ist somt 1420% höher als die durchschnittliche Preiserhöhung.
          Die von ihnen erwähnte Medienmitteilung, ist mehr oder weniger heisse Luft. Denn heute bekommt man die alten 6fach Steckenkarten für 27.00 CHF nicht mehr am Automaten. Man muss sie in Basel am Schalter kaufen, was mehr Personal braucht. Die Medienmitteilung ist somit kompletter Unfug.

          1. Grüezi Frank. Die Frage von André bezog sich auf die Strecke und den Billettpreis von Brugg AG nach Frick.
            Seit dem Fahrplanwechsel hat der Tarifverbund A-Welle, der somit auch für die Zonentarifierung und -preise zuständig, ein sogenanntes Überlappungsgebiet (2. Absatz) u. a. zum Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) eingeführt. Das heisst konkret, seit 10. Dezember 2017 lösen Sie beispielsweise für die Strecke von Brugg AG oder Aarau nach Frick einen Fahrausweis der A-Welle.
            Weitere Informationen zu diesen Überlappungsgebieten finden Sie auf der Website des Tarifverbundes A-Welle, dort steht Ihnen auch ein Feedbackformular zur Verfügung.

            Beste Grüsse und ein gutes neues Jahr,
            Daniel Schwarz, Community Manager

  2. Guten Tag
    Vor zwei Jahren wurde der Fahrplan infolge Baustelle nach Aarau und Olten auf die Hälfte reduziert, befristet auf zwei Jahre. Weshalb geht es jetzt einfach so weiter? Halbes Angebot zum vollen Preis! Auch die Anschlüsse der „Bahnersatzbusse“ von Olten nach Dulliken Bahnhof funktionieren in Dulliken Zentrum trotz vieler Reklamationen vieler Reisender noch immer nicht. Was bleibt ist der Fussmarsch – auch für ältere Reisende! Weder die SBB noch die Busbetriebe fühlen sich dafür verantwortlich. Einfach weiter so …!!! Das ist wirklich sehr unbefriedigend!
    Freundliche Grüsse
    Mike

  3. Wir fahren ziemlich regelmässig von Gelterkinden via Olten nach Zürich und weiter Richtung Graubünden, das vielfach auch mit Gepäck. Es ist unmöglich, in Zürich ohne zu rennen – und dies auch manchmal ohne die weitere Verbindung entweder nach Chur oder zurück nach Olten – zu erreichen. Die 7 Minuten reichen absolut nicht aus in diesem grossen weitläufigen Bahnhof. Vielfach haben die Züge auch Verspätung sodass man sehr knapp, manchmal zu knapp nach Zürich kommt und immer muss man dann vom 34/33 ins 11 oder so oder umgekehrt. Der nächste Zug ist dann erst wieder in einer Stunde, um dann in Chur die Weiterfahrt nach St. Moritz zu erreichen. Wir haben gehofft, dass das korrigiert wird im neuen Fahrplan, aber leider ist es nicht so. Viele Leute hatten auch das gleiche Problem wie wir. Es ist unmöglich in diesem grossen Bahnhof.

    1. Sie können in Gelterkinden entweder um xx:37 oder xx:59 Richtung Zürich losfahren und brauchen dazu weniger als eine Stunde.
      In Olten haben Sie 10-12 Min. Zeit zum Umsteigen.

  4. „Auch unter dem Jahr bedarf es immer wieder kleineren Anpassungen.“ ist falsch, es bedarf des Genitivs, muss also heissen: „Auch unter dem Jahr bedarf es immer wieder kleinerer Anpassungen.“
    Gruess, Mänu

    1. Hallo Mänu, «Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod» (Bastian Sick). Danke für deinen Hinweis. Ich habe es bereits korrigiert.
      Beste Grüsse und ein schönes Wochenende
      Daniel, Community Manager

  5. „Für einen reibungslosen Bahnverkehr müssen Zeitpläne von Lokführern, Zugpersonal, Kundeninformation, RailClean, Rangierern etc. wie in einem Zahnrad gut aufeinander abgestimmt sein.“ finde ich stilistisch ungeschickt, denn ein Zahnrad selber ist relativ statisch. Schöner wäre meiner Meinung nach: „(…) wie die Zahnräder in einem Uhrwerk (…)“.

    Jetzt lass‘ ich euch aber in Ruhe. Versprochen.
    Gruess, Mänu

  6. Es ist einfacher im Kursbuch eine Reise zusammenzustellen Warum wird das Kursbuch 2018 nicht vollständig herausgegeben.
    Die wichtigen hinweise erseht man erst wenn man vom grossen ins kleine geht.

    1. Grüessech Herr Volkan

      Danke für die Frage. Die ÖV-Branche (das sind rund 250 Schweizer Transportunternehmen) hat entschieden, per Fahrplanwechsel auf eine nationale* Preiserhöhung zu verzichten..
      Im Sortiment kommt es zu gewissen Anpassungen, erwähnen möchte ich besonders die neue Spartageskarte. Weitere Informationen zu den Sortimentsveränderungen finden Sie bei «ch-direct», der Geschäftsstelle des Direkten Verkehrs.
      * bei Tarif- und Verkehrsverbunden sowie bei internen Tarifen von Transportunternehmen sind Preisänderungen möglich. Bitte informieren Sie sich bitte jeweils beim entsprechenden Verbund resp. bei der jeweiligen Transportunternehmung.

      Beste Grüsse & gute Fahrt
      Daniel Schwarz, Community Manager

  7. Warum wird nichts publiziert über die einschneidenden Einschränkungen im Verkehr Basel Zürich nach 21:00 Ur.

    1. Guten Abend Herr Bürgin

      Ab Fahrplanwechsel wird das Abendangebot im Mittelland (Zürich/Bern/Basel/Luzern) angepasst. Grund sind notwendige Unterhalts- und Ausbauarbeiten. Damit diese den Verkehr am Tag nicht behindern, werden die Arbeiten hauptsächlich in der Nacht ausgeführt. Damit für diese Nachtarbeiten genügend Zeit zur Verfügung steht, wird das Fahrplanangebot von Sonntag und Donnerstag ab 21.30 Uhr angepasst. Dies beinhaltet auch den Ausfall einzelner Züge. Mir ist bewusst, dass das mit Unannehmlichkeiten verbunden ist.
      Mit diesen längeren Bauintervallen können wir die Bahninfrastruktur-Projekte effizienter, kostengünstiger und schneller umsetzen. Die Alternativen wären deutlich längere Bauzeiten, höhere Kosten, mehr Verspätungen und ungeplante Zugausfälle.
      Mehr Informationen zu den zahlreichen Bauprojekten finden Sie auf der Übersichtsseite «Für Sie in Planung und Bau».

      Beste Grüsse & einen schönen Abend
      Daniel Schwarz, Community Manager

  8. Guten Tag, Weiterhin unverständlich ist, dass es wieder keine direkten Verbindungen von Zürich oder Basel nach Locarno. In Bellinzona gibt es gemäss Fahrplan 13 Min. Wartezeit. Die Züge aus der deutschen Schweiz kommen meistens früher an, sodass es in Realität 17 Min. Wartezeit sind. Bei der Abfahrt nach Locarno um :00 oder um :30 muss regelmässig auf einen entgegenkommenden Zug gewartet werden, es sind wiederum 3 Min. Wartezeit. Insgesamt verliert man 20 Min. in Bellinzona.
    Eine ähnliche Situation ergibt sich bei der Rückfahrt. Was bezwecken die SBB damit?
    Freundliche Grüsse, M. Müller

    1. Auch ich finde genau das enorm ärgerlich. Schon letztes Jahr hatte ich zu dieser «Fahrtverlängerung» einen Brief an die «Liebe SBB» geschrieben, die mir dann — BTW — erklärte, der Kanton Tessin habe eben einen Ausbau seiner S-Bahn für wichtiger gehalten (und den Föifer *und* das Weggli könne man halt nicht haben). Ich bin, wie Sie, Frau Müller, nun sehr enttäuscht davon, dass der neue Fahrplan auf der (für den Tessiner Tourismus wichtigen) Strecke nicht einmal eine Rückkehr bringt zu den früheren *wesentlich* besseren Verbindungen zwischen Zürich und Locarno.

        1. Grüessech Frau Müller, weil der Herr Schwarz auch nicht alles auf Anhieb weiss ;) Und ich bei gewissen Fragen bei den Fahrplanspezialisten und Angebotsplanern nachfragen muss. Und das wird meines Erachtens sicher mehr geschätzt, als «husch-husch» etwas hinzuschreiben.
          Aber keine Angst, die noch offenen Fragen werden ab Montag abgeklärt und beantwortet.
          Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend
          Daniel Schwarz, Community Manager

        2. Guten Tag Frau Müller und Herr Bollag
          Die SBB hat sich zusammen mit dem Kanton Tessin, der TILO und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) für ein Fernverkehrsangebot nach Lugano, statt Locarno geeinigt, da Lugano im Tessin als Hauptmarkt gilt. Durch die frei werdenden Trassenkapazitäten wurde gleichzeitig eine schrittweise Verdichtung und bessere Systematisierung des S-Bahn-Angebotes zwischen Bellinzona, Giubiasco und Locarno ermöglicht. Alle EC- und IC-Züge durch den Gotthard-Basistunnel haben Anschluss von/zur TILO-Linie S20. Damit profitieren auch alle Zwischenstationen von der Reisezeitverkürzung durch den Gotthardtunnel.
          Seit dem Fahrplanwechsel fährt zudem ein Direktzug von Freitag bis Montag ab Basel/Luzern (ab 08.04/09.18) nach Locarno. Eine tägliche Bedienung ist jedoch nicht möglich, weil der Zug eine Güterverkehrs-Trasse nutzt. Diese wird laut BAV-Beschluss an den restlichen Tagen vom Güterverkehr gebraucht.
          Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen.
          Frohe Festtage und freundliche Grüsse, Simone

          1. Guten Tag Frau Schuler,
            Ihre Antwort bringt leider absolut nichts. Einen Anschluss nach Locarno hat es schon immer gegeben und es gibt ihn noch heute. Die Frage ist WAS für einen Anschluss? Sie sind nicht in der Lage eine plausible Antwort darauf zu geben. Hat die SBB mit diesem Angebot die Absicht, eine ganze Region und die Leute die mit dem Zug fahren zu schaden?
            Freundliche Grüsse

  9. Die Linie Luzern-Bern ist die einzige Schienenverbindung zwischen grossen Schweizer Agglomerationen, die nur den Stundentakt kennt. An der fehlenden Nachfrage kann es nicht liegen, zumal an jedem Pendlertag Reisende stehen müssen, vor allem auf der Teilstrecke Zofingen-Bern und zurück.

    Warum werden die Menschen in den Räumen Luzern, Sursee und Zofingen von den SBB so stiefmütterlich behandelt? An fehlenden Schienenkapazitäten im Bahnhof Luzern kann es nicht liegen, denn wenn der Genfer Autosalon läuft, bieten die SBB immer Entlastungszüge von und nach Luzern (über Bern) an.

  10. Warum schreiben Sie hier nur die positiven Änderungen und nicht z.B., dass es die 9 Uhr-Tageskarten im 6er-Pack (6 Tageskarten 5 bezahlen) nicht mehr gibt!!!!!

    1. Guten Tag Herr Distel

      Im Beitrag beschreiben wir primär, wie ein neuer Fahrplan zustande kommt und der «grosse» Fahrplanwechsel im Dezember vonstatten geht. Die wichtigsten Informationen und Neuerungen im Fahrplan 2018 sind im Text ersichtlich. Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Anpassungen und Änderungen, auf die wir hinweisen resp. verlinken. Sei es direkt im Beitrag oder hier in den Antworten.
      Den Entscheid der öV-Branche (das sind rund 250 Transportunternehmen; und nicht alleine die SBB), die 9-Uhr- und Multi-Karten zugunsten der neuen Spartageskarte aufzuheben, werde ich noch verlinken. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

      Beste Grüsse & gute Fahrt
      Daniel Schwarz, Community Manager

      P. S. die 9-Uhr-Karten und die Tageskarten im Multipack mit Rabatt sind noch bis morgen, 9. Dezember 2017 im Verkauf. Letzter Gültigkeitstag: 8.12.18 (bei Einzelkarten) resp. 8.12.20 (bei Multipack)

      1. Die Spartageskarte ist sicherlich eine gute Sache. Aber diese kann nur per Internet bestellt werden. Wie sieht das mit älteren Leuten, die kein Internet haben, aber vor allem die 9-Uhr-Multikarten benutzten aus? Es ist eine Anmassung, dass man Aktionen der SBB meistens nur per Internet bestellen kann.

  11. Der Direktzug nach Venedig ist eine Bereicherung. Die Verbindung gab es in Vergangenheit schon mal, nur viel vorteilhafter als Nachtzug. Wieso haben Sie nicht wieder die Nachtverbindung ins Programm aufgenommen?

  12. So und nun mal etwas erfreuliches. Nachdem hier viele Kommentare von unzufriedenen Kunden zu lesen sind.Die SBB macht schon einen Super-Job – ich bitte diejenigen, die sich an 20min—1h Wartezeit stossen gern mal in andere Länder, um dort Zug zu fahren. In Slowenien z.B. waren um die 1—2h Wartezeit auf weiterfahrende Züge normal und die Anschlüsse von Bussen etc. fast nie berücksichtigt. Ich persönlich komme aus einer Gegend, wo zweimal am Tag der Bus fährt und das zu schon sehr sonderbaren Zeiten. Wenn wir Besuch von dort aus dem Ausland hier bekommen, dann sind die immer sehr erstaunt, wie flüssig das hier läuft. Also bitte auch mal positive Kommentare schreiben und nicht nur das negative sehen (auch wenn manche Dinge nicht so laufen wie gewünscht)…

    1. hier möchte ich mich anschliessen: der öV in der Schweiz ist super, über die enorme Organisation kann man nur staunen, und die Leute an der Front sind in den meisten Fällen sehr freundlich, kompetent und geduldig. 15 Minuten im Bahnhof warten, sehen Sie das doch positiv: man kann sich nach längerer Fahrt die Beine vertreten und erst noch Leute beobachten (Volkstheater, gratis!) :-)
      Allen Mitarbeitern des öV alles Gute und schöne Festtage!

    2. Guten Abend. Ihr Kommentar ist bei all ihrer Freude über die SBB recht kurios. Dies ist nicht das Dankesforum. Und wir leben nicht in Slowenien, was soll dieser Vergleich? Wenn die Kunden Verschlechterungen beim Fahrplan zu früheren Jahren feststellen warum dürfen sie das nicht mitteilen?

      1. Nun gut, bei all der Kuriosität sollten wir ja auch nicht vergessen, das dies hier ja auch nicht das Beschwerdeforum ist. Ich wollte auch niemandem seine Meinung absprechen, sondern lediglich einen positiven Kommentar hinzufügen. Ein Vergleich, wie der mit Slowenien, ist meist recht hilfreich um einzuschätzen, wo man sich befindet und bei der Bahnqualität ist die Schweiz nunmal sehr weit vorn. Ich weiss selbst, das nicht immer alles glatt läuft und die SBB nicht perfekt ist, dennoch wollte ich hier einen klitzekleinen Ausgleich herstellen. In diesem Sinne: Vielen Dank für ihr Verständnis…

  13. Danke für den Newsletter zum Fahrplan.
    Ich vermisse immer noch eine kürzere Reisezeit von Chur nach Luzern. Schön wenn der IC in Thalwil würde!
    Zürich > Venedig toll. Wie wäre es mit Mailand > Luzern mit 3 maligem Halt im Gottahrdtunnel in Sedrun. Dann wäre auch das Bünder Rheintal und die Surselva ans SBB Netz angeschlossen!
    Freundlich grüsst
    Dora Orfei

  14. Eine Frage zu den Liniennummern: Wie sind die Nummern und Farben zu erklären, ich sehe keine Systematik, die Zählung hat auch Lücken. Besten Dank

    1. Hallo calliope, danke für die Frage. Grundsätzlich orientiert sich die Nummerierung der Fernverkehrslinien (Intercity IC/ InterRegio IR) am Nationalstrassen-Netz. D. h. A1 = IC 1, A2 = IC 2.
      Die IC sind grundsätzlich ein- und IR zweistellig. Nicht überall liessen sich die Regeln sinnvoll umsetzen. Gewisse Ausnahmen haben wir definiert: Z. B. bei der Linie IC 5 mit unterschiedlichen Endpunkten (Genève-Aéroport–Biel/Bienne–Zürich HB bzw. auch Lausanne–Biel/Bienne–St. Gallen). Die IR 70/90 sind für spätere Anpassungen vorbereitet. Die unterschiedlichen Farben dienen rein der visuellen Unterscheidung.
      Beste Grüsse und gute Fahrt
      Daniel, Community Manager

  15. Der Zug von Freiburg nach Lausanne hält nun auch in Palézieux und Romont. Der Zeitverlust ist ja noch ertragbar, doch was gar nicht geht ist das Gedränge im Zug nun. Die Gänge sind Proppenvoll und der Lärmpegel schon am Morgen immens. Bei schlechtem Wetter ist es noch viel schlimmer, da man dann noch die nassen Jacken und Taschen ins Gesicht gedrückt bekommt. Wenn ihr schon mehr Haltestellen einplant, dann bitte vergesst nicht die zusätzliche Kapazität der Züge, welche dadurch vorausgesetzt wird. So wie es im Moment der Fall ist, ist eine Reise von Freiburg nach Lausanne (und bestimmt auch weiter) unerträglich. Wann kommt ein zusätzlicher Zug?

    1. Hallo Kevin
      Ein zusätzlicher Zug ist derzeit leider nicht geplant – seit dem Fahrplanwechsel setzen wir mehr IC2000 Doppelstockzüge ein, was etwas mehr Platz schafft. Dank den grossen Türen kann auch schneller ein- und ausgestiegen werden, was sich auf die Pünktlichkeit positiv auswirken sollte.
      Den Fahrplan kundenfreundlich zu gestalten, ist uns ein grosses Anliegen. Nichtsdestotrotz gibt es aber leider immer wieder Verbindungen, bei denen wir Kompromisse eingehen müssen. Unser Tipp: Im Frühling werden unter http://www.fahrplanentwurf.ch jeweils Entwürfe zu den geplanten Fahrplanänderungen der einzelnen Linien publiziert. Änderungswünsche haben die besten Erfolgschancen, wenn sie bis spätestens Mitte Juni bei der jeweiligen Wohngemeinde oder beim Amt für öffentlichen Verkehr deponiert werden.
      Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Antwort weiterhelfen.
      Liebi Grüess und ein schönes Wochenende, Simone

  16. Ich schätze diese Infomails sehr, das macht das Bahnfahren spannend!
    Ich habe als Hobby ein GA erste Klasse!

  17. Is there a SBB train that travels directly to Wengen from Lucerne that does not go back towards Bern and runs in the January 2018?

    Alaskan regards,
    Ken Leary

    1. Hi Ken

      The only way to get from Lucern to Wengen is via Bern-Interlaken Ost. This is a direct connection, so you’ll only have to change trains in Interlaken Ost and Lauterbrunnen. Detailed information on SBB.ch.

      Have a pleasant journey!
      Martina

  18. Die IC- und IR-Züge durchzunummerieren (angelehnt an die Zahlen der entsprechenden Autobahn) finde ich grossartig. Super Idee, well done!

  19. Fahrplanmässig absolute Verschlechterung in der Nordwestschweiz. Wo bleiben die Züge 22.17 h und 23.17 h ab Basel werktags? Keine Abfahrts-/Gleisinformationen in Papierform
    mehr! Es gibt noch viele Leute OHNE Smartphone!!!
    SBB-Preise immer höher, Serviceleistungen immer tiefer!! Bis anhin waren wir stets begeisterte öV-Benutzer, was nun langsam ändert! Ist das wirklich sinnvoll?!
    Gruss
    L. und E. Stäuble

    1. Grüezi Herr Stäuble, danke für Ihre Fragen.

      Fahrplanangebot Nordwestschweiz: auf den Fahrplanwechsel wurde das Abendangebot im Mittelland (Zürich/Bern/Basel/Luzern) angepasst. Grund sind notwendige Unterhalts- und Ausbauarbeiten. Damit diese den Verkehr am Tag nicht behindern, werden die Arbeiten hauptsächlich in der Nacht ausgeführt. Damit für diese Nachtarbeiten genügend Zeit zur Verfügung steht, wird das Fahrplanangebot von Sonntag und Donnerstag ab 21.30 Uhr angepasst. Dies beinhaltet auch den Ausfall einzelner Züge. Mir ist bewusst, dass dies mit Unannehmlichkeiten verbunden ist.
      Mit diesen längeren Bauintervallen können wir die Bahninfrastruktur-Projekte effizienter, kostengünstiger und schneller umsetzen. Die Alternativen wären deutlich längere Bauzeiten, höhere Kosten, mehr Verspätungen und ungeplante Zugausfälle. Mehr Informationen zu den zahlreichen Bauprojekten finden Sie auf der Übersichtsseite «Für Sie in Planung und Bau».

      Fahrpläne in Papierform: Für die grösseren Bahnhöfe gibt es weiterhin Fahrpläne in Papierform. Beispielsweise für Basel SBB ist der Städtefahrplan und der regionale Taschen-Fahrplan verfügbar. Diese Broschüren sind am jeweiligen Bahnhof aufgelegt, fragen Sie bitte sonst am Billettschalter nach. Beide Broschüren und ferner das Abfahrtsplakat (A4) sind auch in elektronischer Form als PDF auf unserer Website abrufbar:
      Für Basel SBB unter diesem direkten Link.

      Beste Grüsse & ein gutes neues Jahr.
      Daniel Schwarz, Community Manager

  20. Hallo,
    Ich mochte gern 2 zugbilletten kaufen ab Stresa in Italia nach Frauenfeld. Ab wann kann ich diese kaufen? Und welche nettadresse?
    Mit freundlichen Grussen Iris Otte Thomsen, Oslo Norway

    1. Guten Tag Frau Thomsen
      Billette können Sie jederzeit bequem online lösen auf SBB.ch.
      Dazu einfach Abfahrtsort, Zielort und Datum eingeben, die gewählte Verbindung anwählen und die Tickets kaufen.
      Freundliche Grüsse, Simone

  21. Trotz massiver Verteuerung habe ich wieder ein Kursbuch gekauft. Nun frage ich mich wer eigentlich das Zielpublikum der SBB ist, Junge die sowieso nie ein Kursbuch kaufen werden oder Aeltere, die mit Ifone nicht so vertraut sind. Das Kursbuch ist ja auch mit Brille auf kaum zu lesen. Für mich ist eine Lupe dazu unumgämglich. Es wäre schön, wenn Sie in Zukunft auch an ältere Brillenträger denken würden. Mit freundlichen Grüssen Lina Scarpellini

    1. Grüessech Frau Scarpellini, vielen Dank für Ihre Anfrage. Das Kursbuch wird neu vom Verkehrsclub der Schweiz (VCS) herausgegeben. Ich habe deshalb wegen der (Schrift-)Grösse beim VCS nachgefragt.
      Es war ihnen wichtig, dass das neue Kursbuch handlich und kompakt ist und dass es nicht schwerer als 1 Kilogramm ist. Dafür mussten sie Kompromisse eingehen.
      Tipp: falls Sie einzelne Kursbuchseiten grösser und selbst zu Hause auf A4 ausdrucken möchten, empfehle ich Ihnen die Website Fahrplanfelder.ch

      Beste Grüsse und gute Fahrt
      Daniel Schwarz, Community Manager

  22. Guten Tag,
    Da ich vor dem Fahrplanwechsel durchschnittlich zwei Mal pro Monat die Abendverbindung Feldkirch(AUT) um 17:42-19:20 Zürich 19:32-22:18 Genf benutzt habe und ab nun wieder auf diese Verbindung angewiesen wäre, ist mir aufgefallen, dass der IC 1 über Bern ab 19:32 nur mehr bis Lausanne geführt wird und ein Umstieg auf den REX nötig ist, wodurch sich die Fahrzeit ZH-GE auf 3:14 verlängert. Die nächste Möglichkei ohne Umstieg nach GE zu kommen ist somit der IC 5 um 20:03. Ist dies eine temporäre oder permanente Massnahme?
    Besten Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    1. Grüezi Herr Barboric
      Danke für Ihre Frage.
      Aufgrund umfangreicher Infrastrukturarbeiten entlang der Strecke Genf/Genf-Flughafen–Lausanne wird das Angebot ganzjährig zwischen 21.50 und 2.00 Uhr eingeschränkt.
      Beste Grüsse und gute Fahrt
      Daniel Schwarz, Community Manager

  23. Guten Tag
    Ab wann kann man denn Tickets buchen, um eine Strecke nach neuem Fahrplan zu fahren? Konkret geht es um die Strecke Milano – Zürich. Danke für eine kurze Rückmeldung.

    1. Guten Tag Frau Stocker
      Reisen nach Fahrplanwechsel können gebucht werden, sobald die Fahrpläne durch die Partnerbahnen geliefert worden sind. Wir rechnen mit mitte Oktober. Reisen nach Italien können aber bereits jetzt schon im SBB Reisezentrum gebucht werden.
      Beste Grüsse, Simone

    1. Guten Tag Herr Klein
      Am 9. Dezember 2018 gibt es einen Fahrplanwechsel. Im SBB Online-Fahrplan sind Verbindungen innerhalb der Schweiz ab Mitte Oktober 2018 verfügbar. Verbindungen innerhalb der Schweiz sind online grundsätzlich ab 60 Tage im Voraus buchbar und internationale Verbindungen je nach Verbindung 3-6 Monate im Voraus. Internationale Fahrplandaten werden je nach Land zwischen Oktober und Mitte November 2018 aufgeschaltet.
      Ich hoffe ich kann Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen.
      Beste Grüsse und eine gute restliche Woche, Simone

      1. Liebe Frau Schuler,
        warum kann man jetzt dann noch keine Züge für Ende Dezember 2018 buchen? Ab wann genau ist das möglich? Danke für Ihre Antwort, liebe Grüße, Bettina

        1. Hallo Bettina
          Danke für Ihre Frage. Der Fahrplan 2018/2019 ist seit heute auf SBB.ch und in der App SBB Mobile verfügbar.
          Da noch nicht alle nationalen und internationalen Bahnen/Transportunternehmen ihre Daten bereitgestellt haben, ist der neue Fahrplan noch nicht vollständig abrufbar. Bis zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 werden die fehlenden Daten laufend ergänzt.
          Verbindungen innerhalb der Schweiz sind online grundsätzlich 60 Tage im Voraus buchbar und internationale Verbindungen je nach Verbindung 3 bis 6 Monate im Voraus. Internationale Fahrplandaten werden je nach Land bis Mitte November 2018 aufgeschaltet.
          Beste Grüsse & gute Fahrt!
          Daniel Schwarz, Community Manager

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