Die Welt auf dem Präsentierteller.

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Sonderzüge, Ticketverkauf, Übernachtungspauschalen: Die SBB ist für die Expo Milano bereit. Und das ist auch Reiseverkäufer und Weltausstellungsfan Peter Egloff. Er verrät, was bei einem Expo-Trip wichtig ist.

Text: Evelyne Reber
Foto: Jorma Müller

 

Die Expo Milano 2015 hat ihre Türen noch bis zum 31. Oktober 2015 geöffnet. Da es in der Schlussphase erwartungsgemäss mehr Besucher gibt, hat unser Expo-Experte Peter Egloff nochmals zahlreiche Tipps und Empfehlungen zusammengestellt.

 

«Sie möchten nach Milano?» Peter Egloff ist gleich in seinem Element und beginnt von der Weltausstellung zu erzählen. Der Kunde staunt, wie viel er darüber weiss. Noch wenige Tage, dann öffnet die Weltausstellung in Milano ihre Tore. Für die SBB ein Grossanlass wie viele andere? «Mitnichten», sagt Peter Ackermann. Er gehört zum Kernteam, das das SBB Angebot rund um die Expo Milano plante.

In erster Linie waren die Zahlen ein Problem: Wie viele Besucher aus der Schweiz werden an die Expo reisen? Wie viele davon mit dem Zug? «Wir hatten keinerlei Vergleiche und mussten unsere Angebotsplanung auf recht ungenaue Schätzungen abstützen.» Diese lauten: eine Million Besucher aus der Schweiz, davon reisen 60 Prozent mit dem Zug. Bis zu fünf Sonderzüge und 2500 zusätzliche Sitzplätze zum Messebahnhof Rho Fiera bietet die SBB täglich an. Ackermann hofft, dass die Messebesucher diese Sonderzüge benutzen statt der regulären Verbindungen. «Die sind mit anderen Reisenden ohnehin gut besetzt.» Die SBB ist auch offizielle Verkäuferin von Expo-Eintrittstickets und hat darüber hinaus mit verschiedenen touristischen Unternehmen wie Rail Away und Railtour und anderen Partnern Pakete mit Übernachtungen für Mehrtagesbesucher geschnürt.

Auch Peter Egloff wird diese Angebote rund um die Expo Milano verkaufen. Er arbeitet an den Schaltern in Zürich Stadelhofen und Tiefenbrunnen – und ist selbst ein richtiger Weltausstellungsfan. Bereits drei grosse Weltausstellungen hat er besucht: Hannover (2000), Aichi / Japan (2005) und Shanghai (2010). «Man erlebt die ganze Welt an einem Ort. Das fasziniert mich.» Egal, ob sich ein Land eher klischeehaft und touristisch oder aussergewöhnlich präsentiert: Spannend sei es allemal. Für den Besuch der Expo Milano hat er gleich Anfang Mai vier Tage reserviert. Für euch hat er Tipps zusammengetragen, die rund um einen Expo-Besuch nützlich sind.

Peter Egloffs Tipps für die Expo 2015.

Die Vorbereitung
Informiere dich im Internet über die Expo und die verschiedenen Angebote. An gewissen Tagen finden spezielle Events statt. Zudem gibt es «Ländertage», an denen das betreffende Land spezielle Aktivitäten durchführt. Kaufen Sie das Eintrittsbillett unter www.sbb.ch/expo2015 oder am Bahnschalter in der Schweiz, so vermeidest du Wartezeiten.

Die Anreise
Am einfachsten kommst du mit dem Zug an die Expo Milano: Der Messebahnhof Rho Fiera Expo Milano 2015 ist nur 200 Meter vom Messegelände entfernt. Benutze die Sonderzüge, und reserviere deine Plätze frühzeitig.

Der Zeitpunkt
Besuche die Expo nicht während den letzten beiden Monaten. Dann wird der Ansturm am grössten sein. Je früher du den Besuch planst, desto besser.

Der Tagesausflug
Sei dir bewusst, dass du an einem Tag nur rund einen Drittel der Ausstellung sehen wirst. Überleg dir deshalb im Vorfeld, was dir wichtig ist, und besuche diese Attraktion gleich als Erstes.

Ich empfehle mit dem Shuttlebus (rechts vom Eingang aus) bis Haltestelle Nr. 5 zu fahren, um zuerst den Gastgeber-Pavillion von Italien zu besuchen. Für den Schweizer Pavillon braucht man ein Ticket, welches man aber schon im Voraus im Internet buchen kann. Besonders gefallen haben mir auch die Pavillons von Deutschland, USA, Estland, Malaysia, Brasilien, Südkorea, den Vereinigten Arabischen Emiraten und das der EU. Als Abschluss sollte man gleich neben dem Ausgang den Pavillion Zero besuchen.

Der Mehrtagesbesuch
Wer möglichst viel von der Expo sehen will, sollte dafür mehrere Tage einsetzen. Zudem ist die Stimmung an der Expo an den Abenden speziell schön. Viele Bauten sind beleuchtet. Die Wahl des Hotels ist sehr individuell. Unterkünfte nahe beim Expo-Gelände sind tendenziell etwas teurer.

Ich empfehle mindestens zwei Nächte und zwei Expo-Tage, wobei der erste Tag zur Anreise und dem Besuch von Mailand selber genutzt werden sollte. Tipps: Domplatz, Castillo Sforza, ein Fahrt im historischen Tram und das Nachtessen im Navigli Quartier, wo man sich ein wenig wie in Venedig fühlt.

Das Gepäck
Nimm so wenig wie möglich mit. Schliessfächer sind nicht vorhanden. Es ist ratsam, eine leere Flasche im Gepäck zu haben. Sie kann immer wieder mit Wasser (sogar mit Kohlensäure) aufgefüllt werden. Zudem gehört eine Sonnencreme und für den Abend auch einen Mückenspray (aber vorsicht: infolge der Zugangskontrolle höchstens 100 ml) in den Rucksack.

Die Warteschlangen
Erfahrungsgemäss sind die Pavillons der grossen Länder wie Frankreich, Spanien, China, Russland, USA, Kanada, Japan und Australien besonders beliebt. Besuchen Sie sie gleich als Erstes nach der Ankunft. Bei den Ausstellungen der kleineren Länder, die oft überraschend sehenswert sind, gibt es wenig oder keine Wartezeit.

Orientierung

Es gibt eine Gratis-App fürs Smartphone, auf dem man sich die Karte der Expo ansehen kann und sich über die verschiedenen Events des Tages informieren kann. Auf dem Gelände selber hat man eine breite Abdeckung von kostenlosem WIFI, also keine Angst vor Roaming-Gebühren. Aber es gibt auch Karten auf Papier, die an den Infoständen oder von den vielen freiwilligen Helfern verteilt werden.

Die Familie
Es gibt an allen Weltausstellungen Attraktionen, die für Kinder ebenso unterhaltsam sind wie für Erwachsene. Möglicherweise werden auch Betreuungsprogramme für Kinder angeboten.

 

Peter Egloffs Impressionen der Expo 2015 in Mailand.

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90 Artikel

19 Kommentare zu “Die Welt auf dem Präsentierteller.

  1. Ich war bereits da am Eröffnungstag. Fazit,ist echt sehenswert. Achtung an highheel fans. Das halten sie bestimmt nicht durch. Bequeme Schuhwerk ist sehr empfehlenswert.?

  2. Die Eingangskontrollen sind an gewissen Tagen schlimmer, als am Flughafen; je nach Kontrollpersonal.
    Zum Teil bereits am Eingang sehr laaaange Warteschlangen.

  3. Ich möchte als Rollstuhlfahrer an die Expo. Kann ich mit dem Behindertenausweis mit Begleitperson
    per Zug an die Expo fahren? Wie ist es mit Uebernachtungen aus? Was würde das kosten?

    1. Liebe Margaritha

      Die EXPO gewährt Behinderten mit mindestens 80 % Behinderungsgrad zusammen mit einer Begleitperson kostenlosen Eintritt. Buchen kannst du den Eintritt direkt vor Ort am Schalter am Eintrittsgate der EXPO.

      Spezielle Rollstuhlplätze können für die Reise nicht reserviert werden. Für Reisende im Rollstuhl und allfällige Begleitpersonen werden normale Billette verkauft (jeder publizierte und am Tag verfügbare Tarif, z.B. Sparbillett ab CHF 24 pro Weg / Begleitertarif für CHF 7 pro Weg). Du kannst also einen beliebigen Platz buchen. Über das CC Brig Kundencenter Handicap wird der Ein-/Auslad in den Wagen mit den Rollstuhlplätzen organisiert. Dies musst du mindestens 48 Stunden vor Abfahrt voranmelden. Entweder direkt online oder per Telefon unter der Nummer 0800 007 102.

      Für die konkrete Reiseplanung kannst du dich ebenfalls ans SBB Handicap-Center wenden. Gemeinsam mit railtour suisse werden sie dir ein rollstuhlgängiges Hotel vermitteln.

      Liebe Grüsse
      Martina

  4. Wir waren am 3. und 4. Mai an der EXPO in Milano. Die Expo ist sehr sehenswert und eine Reise wert. Sie regt zum Nachdenken an. Ihr müsst unbedingt für mindestens zwei Tage dorthin, weil es so viele Pavillons gibt, die es zu entdecken gilt.
    Nun ein paar kritische Bemerkungen: Wir haben das Railticket via BLS Interlaken zusammen mit einer Hotelübernachtung gebucht. Wir haben unsere Kommentare dort schon hinterlassen. Hier nochmals unsere Bemerkungen:
    Die Fremdsprachenkenntnisse der italienischen EXPO-Mitarbeiter sind als mangelhaft zu bezeichnen.
    Die Beschreibung des Hotels im Prospekt (das billigste Hotelangebot, das wir bekommen haben) war falsch weil seit Jahren kein Tram Nr. 12 mehr die Mac Mahon Strasse hinauffährt.
    Wir hätten eigentlich von einer EXPO mit diesem Thema recyclierbares Geschirr erwartet. Stattdessen gibt es überall Plastik-Wegwerf-Geschirr.
    Die Bahnangestellten im EXPO-Bahnhof sind nicht fähig einem Besucher den Weg zu seinem Hotel via Metro/Tram/Bus/Bahn zu beschreiben. Sie kennen nur die Linien der Treno Italia.
    Wenn man über das Chaos der Italiener lachen kann muss man die EXPO unbedingt besuchen. Viva Italia.

    1. Habe ganz andere Erfahrungen gemacht.
      Bei diversen Orten gibt es recyclierbares Geschirr; so zum Beispiel bei den „Food Truck USA“ oder auch beim Ecco Pizza und Pasta. Und in den Restaurants (z.B. Schweizer Pavilion) gibt es normale Teller. Ausserdem sind die Mülleimer klar getrennt für Papier, Plastik, Recyclebares und Nicht-Wiederverwertbares.

      Kommt darauf welche Fremdsprachenkenntnisse; man darf nicht erwarten, dass die Deutsch verstehen, aber mit Englisch kommt man gut durch.

      Das mit dem Hotel ist tatsächlich bedauerlich, aber Bahnangestellte der Trenitalia/Trenord sind auch keine Ansprechpersonen für eine Auskunft über eine Fahrt zu einem Hotel. Vielleicht wären sie da bei der Metrostation bei einem Mitarbeiter der ATM besser bedient gewesen. Denn in Bern bei der BLS/SBB am Bahnhof wird man wohl auch nicht alle Hotels der Umgebung kennen.

      Ich habe kein Chaos erlebt, bis auf dass der einzige offizielle Souvenirshop auf der Expo noch nicht fertig gebaut ist. Ich war sogar positiv überrascht wie die Italiener geduldig in den Warteschlangen warteten.

  5. Welches ist der beste oder „schnellste“ Eingang ?
    Ist Merlate oder Roseiro besser ? Weiss jemand etwas über die Mietvelostationne in Mailand , speziell Nähe/ oder an der EXPO ?

    1. Für ÖV-Benutzer kommen sowiso nur die Eingänge „Triulza“ und „Fiorenza“ in Frage. Der Eingang „Roserio“ ist mit Taxi oder für die Shuttle-Busse zu den Parkplätzen erreichbar und „Merlata“ ist wahrscheinlich für die Gruppen-Cars geeignet. Ich denke, dass Roserio der bessere Eingang ist, da ich aus dieser Richtung die wenigsten Leute gesehen habe.
      Über Mietvelo informieren sie sich am Besten über diese Homepage:
      https://www.bikemi.com/en/homepage.aspx

    2. Hallo Anna
      Kommt drauf an, wie du anreist. Merlate und Roserio sind primär Zugänge für Expo-Besucher/-innen, welche per Car, Auto, Taxi etc. anreisen. Fiorenza und Triulza, im Westen gelegen, bei Anreise mit Bahn (Rho-Fiera) oder Metro.
      Auf der oben verlinkten Exposeite (in der ital. Version) ist auch ein Bike-Sharing-Angebot «BikeMi» (Station 263–269) erwähnt.
      Ich hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten und wünsche dir viel Spass an der EXPO, Daniel

  6. Grüezi,
    Möchte nach einem Wochenende in Norditalien die Expo besuchen, und am selben Abend mit dem Zug retour in die Schweiz fahren. Nun habe ich gelesen, dass es an der Expo keine Schliessfächer gibt. Das ist ein Manko. Natürlich will ich nach dem Expo Besuch nicht mehr in die Stadt retour, sondern direkt von Rho auf den Zug Richtung Simplon. Gibt es denn am Bahnhof Roh Feria Schliessfächer? Danke für Tipps, freundliche Grüsse,
    Walter

    1. Hallo Walter,

      Leider kennen Italiener gar keine Schliessfächer, denn auch die Gepäckaufbewahrung am Bahnhof Milano Centrale ist eine bediente Gepäckaufbewahrung mit langen Warteschlangen.

      Am Bahnhof Rho Fiera gibt es keine Aufbewahrungsmöglichkeiten. Also entweder den Umweg über Centrale mit den langen Wartezeiten auf sich nehmen oder leicht reisen (Rucksack statt Koffer) und ähnlich wie für eine Flugreise mit Handgepäck packen und dies beim Expobesuch mitnehmen. Das heisst keine gefährlichen Gegenstände (Scheren, Messer usw.) und nicht-trinkbare Flüssigkeiten höchstens 100 ml pro Flasche.

      Ist unbefriedigend, aber scheinbar ist das in Italien normal.

      1. Hallo Peter

        Danke für deine Ausführungen. Ich habe auch noch bei unseren Kollegen nachgefragt, welche mit der Expo resp. italienischen Bahn Kontakt haben.

        @ Walter Wie bereits erwähnt, gibt es auf dem EXPO-Gelände und im Expo-Bahnhof Rho Fiera keine Möglichkeit zur Gepäckaufbewahrung (weder bedient noch Schliessfächer).
        Vor dem Eintritt in die Expo gibt es eine Sicherheitskontrolle wie im Flughafen. Gepäck/Rucksäcke/Taschen etc. werden geröntgt, teilweise auch Personen. Die Schuhe und den Gurt kannst du jedoch anbehalten. Flüssigkeiten und gefährliche Gegenstände hat Peter oben bereits erwähnt. Die ganze Liste verbotener Gegenstände ist bei der EXPO abrufbar. (PDF, englisch, unter Ziffer 5.4)
        Je nach Besucheraufkommmen muss man für diesen Security-Check mit Wartezeiten rechnen. Ich war selber Mitte Mai an der EXPO – dann war etwas mehr als eine halbe Stunde.

        Nichtsdestotrotz wünsche ich dir einen schönen und nachhaltigen EXPO-Besuch. Trotz der obigen nicht ganz optimalen Faktoren, lohnt sich m.E. ein Besuch auf jeden Fall.

  7. Hallo Peter & Daniel

    Besten Dank für diese Info. Stimmt, an der Gepäckaufbewahrung im Centrale bin ich auch schon länger angestanden. Nicht sehr kundenfreundlich, aber immerhin gibts da eine Möglichkeit. Werde mein Gepäck aufs Nötigste reduzieren und mittragen.
    Freundliche Grüsse,
    Walter

  8. Last Minute-Tipps vom Expofan:

    Wie befürchtet ist eingetroffen, was ich oben bereits im Mai geschrieben habe, es hat nun in den letzten zwei Monaten mindestens drei mal mehr Besucher, wie bei meinem ersten Besuch. Das heisst die Warteschlangen werden länger und man sollte noch besser planen.

    Hier einige Zusatz-Tipps:

    Wenn man vor Ort übernachtet, am Besten bereits um ca. 9 Uhr beim Gelände ankommen und sich vor die Sicherheitsschleusen stellen. So wie ich die Erfahrung gemacht habe hat es für die ÖV-Benutzer am Eingang bei der Metro weniger Leute als beim Bahnhofseingang. Meist öffnen sich die Schleusen bereits ab 9.30 Uhr.

    Für’s Schweizer Pavillion kann man bereits im Voraus Tickets im Internet reservieren und ausdrucken. Ab 19.00 Uhr bis zur Schliessung um 20.20 Uhr braucht es scheinbar keine Tickets mehr, aber ich kann mir vorstellen, dass es dann dafür zu Wartezeiten kommen wird.

    Am Besten die Pavillions die am nächsten am Eingang sind links liegen lassen, denn dort bilden sich zuerst die Warteschlangen, dafür kann man die meistens am Nachmittag ohne Wartezeiten besuchen; aber Vorsicht, ab 18.00 Uhr fängt zwar die Heimreise-Welle an, aber dafür kommen ab dieser Zeit die neuen Abendbesucher. Dass heisst am Besten macht man am Nachmittag die Pavillions in der Nähe des Haupteingangs und ist um 18.00 Uhr in der Mitte des Geländes, wo die Abendbesucher noch nicht hingekommen sind.

    Wer möglichst viele Länder „besuchen“ möchte, dem empfehle ich die 9 „Cluster“, die in die Themenbereiche Reis, Kakao, Kaffee, Früchte & Gemüse, Getreide, Gewürze, Wüsten, Inseln und Mittelmeer gegliedert sind. Dort haben viele kleine Länder ohne eigene Pavillions ihre Ausstellung meist ohne Warteschlangen

    Letzter Zusatztipp:
    Das Pavillion von Brasilien kann man meist ohne Warteschlange besuchen, wenn man die Kletterpartie auf dem gespannten Netz sein lässt. So kann man unter dem Netz oder sogar von der Seite her ins Pavillion und sich die Ausstellung ansehen!

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