Frühsommer in der Schweiz: Reisetipps für jede Region.

Ob Nord, Ost, Süd oder West – wir verraten dir unsere Geheimtipps für schwindelerregend-schöne und tierisch-spannende Frühsommer-Erlebnisse. Wohin soll‘s gehen?

In den Süden: Cardada.

Hoch über Locarno thront der Hausberg Cardada. Der Weg in die Höhe führt vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten. Da ist zum einen die historische Standseilbahn, die von Locarno zur bekannten Wallfahrtskirche Madonna del Sasso fährt. Von dort aus bietet sich ein wunderbarer Rundumblick über die Stadt und den Lago Maggiore.

Uns zieht es aber weiter, mit den vom Stararchitekten Mario Botta designten Seilbahnkabinen, hinauf nach Cardada. Auch bei der auf 1349 m ü. M. gelegenen Bergstation gibt es so einiges zu entdecken: die imposante, aber leicht versteckte Aussichtsplattform (nichts für schwache Nerven), einen grossen Spielplatz für Familien (nicht getestet) oder den amüsanten Barfussweg (mit Freude getestet).

Wer nach Höherem strebt, dem sei ein Aufstieg nach Cimetta empfohlen (alternativ auch mit dem Sessellift erreichbar). Die 1.5 Stunden dauernde Wanderung wird durch ein 360°-Panorama belohnt, das bei gutem Wetter einen Blick auf zwei Extreme unserer Heimat erlaubt: den tiefsten Punkt der Schweiz im Maggiadelta zwischen Ascona und Locarno, und den höchsten Punkt, die Dufourspitze im Monte Rosa-Massiv im Westen. Zum RailAway Kombi-Angebot.

Sabrina

 

In den Westen: Glacier 3000 – Peak Walk by Tissot.

Es scheint, als hätte Mario Botta bei sämtlichen waghalsigen Seilbahnprojekten die Finger im Spiel gehabt. Denn auch die Bahn vom Col du Pillon zur Bergstation Scex Rouge auf 2971 m ü. M wurde von ihm entworfen. Nicht schwindelfreien Personen empfehle ich, sich in die Mitte der Gondel zu stellen. Der Abgrund ist tief und angsteinflössend.

Die von Botta konzipierte Bergstation entspricht ganz seinem Stil: ungewöhnlich, futuristisch, kühle Materialen, strenge geometrische Formen. Der Ort ist aber auch für Nicht-Botta-Fans einen Besuch wert. Im Bergrestaurant gibt es kleine Snacks und lokale Spezialitäten.

Ich bin auch nicht wegen Botta angereist, sondern wegen der weltweit ersten Hängebrücke, die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Der 107 Meter lange und 80 Zentimeter breite «Peak Walk» verbindet den Aussichtspunkt «View Point» mit dem Gipfel Scex Rouge. Ein bisschen mulmig ist mir zumute, aber ich überquere tapfer die wankende Hängebrücke. Mein Mut wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Matterhorn, Mont Blanc, Eiger, Mönch und Jungfrau: Insgesamt sind hier oben 24 Viertausender zu sehen. Das muss erst mal ein anderer Gipfel toppen. Zum RailAway Kombi-Angebot.

Nadine

 

In den Nord-Osten: Blumeninsel Mainau.

Weniger abenteuerliche Ausflugsziele gibt es natürlich auch, wie zum Beispiel eine Schifffahrt auf dem Bodensee und ein Besuch der Blumeninsel Mainau – Schlosspark und Botanischer Garten in einem.

Tatsächlich, die Schifffahrt von Konstanz aus führt in knapp 40 Minuten in ein blühendes Wunderland, das für wirklich jeden und jede etwas zu bieten hat. Hobby-Botaniker vertiefen sich in die unterschiedlichen Blütezeiten der Pflanzen aus aller Welt. Sonnenhungrige tanken auf den Mediterran-Terrassen Wärme. Kinder finden Unterhaltung und Abkühlung im Mainau Kinderland, wo es gilt, sich in einer Pfahlbausiedlung trockenen Fusses von einem Ufer zum anderen zu hangeln. Auch beliebt ist der Mainau Bauernhof, wo alte Haustierrassen leben: Gross und Klein dürfen Zwergponys, Zwergesel und Zwergrinder, Hühner und Kaninchen aus nächster Nähe erleben.

Zum RailAway Kombi-Angebot.

Martina

 

In die Zentralschweiz: Pilatus.

Von Luzern aus ist es nur ein Katzensprung auf den Pilatus. Der imposante Berg mit seinen 2128 m ü. M. war den Luzernern früher nicht der erhabene Hausberg, sondern düsterer Sitz tückischer Unwetter und Wasserstürze, die sich zur Stadt hin wälzten. Dementsprechend viele Sagen von Drachen, Hexen und Zauberern ranken sich um das Gebirge. Daran erinnert die Luftseilbahn «Dragon Ride», die von der Fräkmüntegg auf den Gipfel schwebt – mit atemberaubender Aussicht in alle Himmelsrichtungen.

Apropos Fräkmüntegg: Dort warten heute keine Drachen, sondern der grösste Seilpark der Zentralschweiz auf mutige Bezwingerinnen und Bezwinger. Wer’s gemütlicher mag, geniesst die Aussicht von der rundum verglasten Panoramagalerie und regionale Köstlichkeiten im Restaurant Pilatus Kulm.

So oder so, auf keinen Fall entgehen lassen solltest du dir das sagenhafte Panorama! Zum RailAway Kombi-Angebot.

Simone

 

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