Geschichten aus dem Führerstand.

Markus Leutwyler im Führerstand.

Markus Leutwyler arbeitet als Lokführer und schreibt regelmässig für den SBB Blog. Kürzlich wurde er in der SBB Mitarbeiterzeitschrift porträtiert.

«Vielleicht ist seine Mutter schuld daran. Sie fuhr an langweiligen Montagen jeweils mit ihm so lange mit dem ÖV herum, bis er müde und zufrieden war. «Wahrscheinlich haben die Aktionen meiner Mutter mein Leben nachhaltig geprägt», sagt Markus Leutwyler. Zufrieden ist er sichtlich, sogar glücklich, denn sein heutiges Leben als Lokführer teilt er mit seinen Lesern im SBB Blog. Seine Faszination für den Beruf will er weitergeben, Lokführer von einer anderen Seite zeigen. Er erlebt allerhand. «Es sind meine Eindrücke aus dem Führerstand», sagt er. Unlängst hat er an die Vernunft der «Gleisüberquerer» appelliert. Er hat beschrieben, warum ihn nahe der weissen Grenzlinie wartende Kunden nervös machen, hat seine bedrückenden Gedanken nach einem medizinischen Notfall eines Passagiers im Blog verarbeitet, beschreibt das Winterwunderland und die Tücken des Schnees bei Signalen. Die Beiträge von Leutwyler kommen beim Publikum an: Sie gehören regelmässig zu den am meist gelesenen Artikeln auf dem SBB Blog. Leutwyler ist immer wieder erstaunt, «was da auf Facebook und dem Blog so abgeht». Egal ob um drei Uhr morgens oder nachts um elf – Leutwyler schreibt, wenn die Gedanken fliessen. Er schreibt im Bett, am Schreibtisch oder im Führerstand nach seinem Dienst. «Inspiration zum Schreiben finde ich eigentlich immer und überall».

Interessiert an der Ausbildung zur Lokführerin bzw. zum Lokführer? Weiterführend Informationen gibt es auf der Seite Lokführerinnen und Lokführer bei der SBB.

Alle Beiträge von Markus

Der Originaltext ist in der SBB Mitarbeiterzeitschrift  «Unterwegs», Ausgabe 2/2015, erschienen.

Text: Nadine Barcos / Bild von Markus Leutwyler: Gian Vaitl / Beitragsbild: Blickpixel via Pixabay

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