Mit dem Bernina Express auf Erlebnisreise.

Tiefe Schluchten, satte Wälder, Schnee- und Eislandschaften und glitzernde Seen: Im Bernina Express fährst du durch einige der schönsten Ecken in der Schweiz. Wir haben die Höhepunkte der Reise zusammengefasst. Überzeug dich selbst von der wohl schönsten Bahnerlebnis-Strecke in der Schweiz.

In Chur startet die Bernina-Strecke, die bereits seit über 100 Jahren existiert und uns durch 55 Tunnels und über 196 Brücken bis nach Lugano führen wird. Der Abschnitt ab Thusis bis nach Tirano wurde vor zehn Jahren aufgrund der raffinierten Bauten und der Linienführung auf die Liste des Unesco-Welterbe genommen. Auch mir gefällt es, wie unauffällig die Gleistrassen in die Natur eingebettet sind.

 

Von Meisterwerken.

Zu den wohl bekanntesten Werken auf der Route gehört das Landwasserviadukt. Die 50 Meter hohen Pfeilerbogen, die über dem wilden Landwassertal thronen, wurden ohne Gerüst gebaut. In schwindelerregender Höhe befahren wir die Brücke langsam, um den Ausblick in vollen Zügen geniessen zu können.

 

Entschleunigende Reise.

Filisur, Bergün und Samedan sind nur einige der beschaulichen Bergdörfer, in welchen wir jeweils kurz halten, um Reisende aus- oder einsteigen zu lassen. Denn viele Gäste hängen an die ein- oder mehrtägige Erlebnisreise mit dem Bernina Express gleich noch ein paar Ferientage und unternehmen eine Wanderung in den Bergen.

Blick vom Muottas Muragl (Naehe Segantinihuette) auf St. Moritz und Celerina. © swiss-image.ch/Matthias Taugwalder.

 

Wo sich das Wasser scheidet.

Dörfer verschwinden allmählich und werden von Wäldern abgelöst. Der Zug rattert sanft bergwärts. Und mit allen paar hundert Höhenmetern erscheint ein neuer majestätischer Berg in unserem Sichtfeld: am eindrücklichsten der Piz Bernina und der Palügletscher.

Und dann plötzlich, sind wir fast ganz oben angekommen. In der Schneelandschaft glitzern zwei Seen im Sonnenlicht. Einer etwas heller, der andere mystisch dunkel.

Hier oben auf dem Berninapass scheidet sich das Wasser. Der Lago Bianco fliesst südwärts und landet im Po, der Lej Nair macht seine Reise in den Norden und gehört zum Einzugsgebiet des Inn.

Auf der Alp Grüm halten wir für ein paar Minuten, um Fotos zu machen. Im Sommer ist die Alp ein perfekter Ausgangs- oder Endpunkt für Wanderungen. So zum Beispiel zum See am Fuss des Palü-Gletschers oder vom malerischen Örtchen Poschiavo hoch auf die Alp.

Poschiavo (1014 m), Hauptort des Puschlav. ©swiss-image.ch/Christof Sonderegger

 

Wenn sich die Bahn im Kreis dreht.

Von jetzt an geht’s runter. Der Schnee wird wieder von satten Wiesen und Wäldern abgelöst. Wir befahren das Kreisviadukt in Brusio, ebenfalls eine der bekanntesten Brücken der Schweiz. Das Viadukt mit seiner 360-Grad-Kurve sieht nicht nur schön aus. Es wurde gebaut, damit die Rhätische Bahn den Höhenunterschied in Bruiso auf kleinstem Raum überhaupt meistern kann. Ein weiteres brückenbautechnisches Meisterwerk.

 

Umsteigen auf den Panorama-Bus.

Weiter geht die Fahrt bis nach Tirano, einem beschaulichen Städtchen, das einst zu Graubünden gehörte. Hier steigen wir auf den Bernina Express Bus um, der sich seinen Weg bis nach Lugano bahnt, wo der Ausflug bei einem feinen Risotto gebührend abgeschlossen wird.

 

Erlebnisreise im Bernina Express.

Von tiefen Schluchten, wilden Bächen und tiefgrünen Wäldern über glitzernde Gletscher zu sich im Wind wiegenden Palmwedel im Tessin: Schalte ab und entdecke die Schweiz von einer neuen Seite, die auch dich sprachlos macht. Haben wir dich glustig gemacht? Zur Buchung der dreitägigen Bernina Express Klassik-Reise.

Weitere Bernina Express-Routen:

 

 «Die grösste Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh sie dir an.»
Kurt Tucholsky

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