Einblick ins Operation Center Bern.

Türstörung in Brig – was passiert hinter den Kulissen?
Bahnhof Brig: Die Kunden steigen um 12.49 Uhr in den Intercity Richtung Bern und machen es sich im Abteil gemütlich. Der Sekundenzeiger dreht seine Runden, die Minuten verstreichen, der Zug fährt nicht los. Grund: Eine der Zugstüren lässt sich nicht schliessen. Wie kann das Problem behoben werden? Was läuft hinter den Kulissen der SBB ab, damit die Kunden dennoch an ihr Ziel gelangen? Wie wird informiert? Und was passiert, wenn der Zug ganz ausfällt? Der nachfolgende Film gibt Einblick ins Operation Center Personenverkehr Bern (OCP) und vermittelt einen Eindruck, was die SBB unternimmt, damit die Kunden dennoch so bequem und rasch wie möglich an ihr Ziel gelangen. Die Szenen wurden am Bahnhof Brig und in Bern im Operation Center Personenverkehr gedreht.

Läuft es im Bahnbetrieb nicht rund, kann es sein, dass rasch hunderte oder noch schlimmer tausende Reisende betroffen sind. Während vor Ort die Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den gelben Westen und das Zugpersonal im Zug oder auf dem Perron alles unternehmen, um die Kunden auf ihrer Reise mit Rat und Tat zu unterstützen, bleiben die Anstrengungen hinter den Kulissen den Meisten verborgen. Dort setzen die Spezialisten der SBB alles daran, das Räderwerk wieder zum Laufen zu bringen und die Unannehmlichkeiten für die Reisenden in Grenzen zu halten. Zu diesen Spezialisten zählen unter anderem die rund 100 Mitarbeitenden des OCP in Bern – sie sorgen rund um die Uhr dafür, dass betriebliche Störungen rasch gemeistert und die Kunden gut informiert werden. Um auf die regionalen Kundenbedürfnisse bestmöglich einzugehen, starteten im 2015 zudem vier regionale Operation Centers in Olten, Zürich, Genf und Pollegio.

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Ein Kommentar zu “Einblick ins Operation Center Bern.

  1. Hallo Dr. Bahnsinn…..habe eine Frage um das Thema Rundumerneuerung …..ich arbeite seit 25 Jahren bei der 3A Composite AIREX AG in Altenrhein direkt neben Stadler Rail. Wir stellen Führerstandkabinen her für etliche Züge. Die Erste war die Lok 2000 im Jahr 1992. Danach folgten x- andere Modelltypen. Mich interessiert ob auch in Zürich solche Rundum-erneuerungen getätigt werden. Wäre toll solche alte Züge wieder flott zu machen und als GFK- Spezialist könnte ich auch Reparaturen an den Führerstandkabinen vornehmen. Gruss R.Z.

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