Venedig. In der Stadt der vielen Namen.

Malerische Fassaden, elegant geschwungene Brücken und romantische Kanalfahrten – willkommen in Venedig. Wir verraten Wissenswertes über die Stadt mit den vielen Spitznamen und fragen Venezianer nach ihren Geheimtipps.

Strassen gibt es keine in Venedig, dafür über 400 Brücken, die die autofreien Inseln miteinander verbinden. Zu Fuss oder mit dem Vaporetto – dem Wasserbus – bewegt man sich schnell und günstig fort und nimmt die Stadt am intensivsten wahr.

 

Stadt der Brücken.

Die Ponte Rialto ist die älteste Brücke am Canal Grande. Sie wurde 1591 eröffnet und gehört mittlerweile zu den Hauptattraktionen Venedigs. Ungefähr 33 Millionen Touristen besuchen die Wasserstadt jedes Jahr. Ungefähr genauso viele begehen auch die Brücke, die von rund 12 000 Eichenholzpfählen getragen wird.

Die schwimmende Stadt.

Auf schlammigen Böden und Pfählen gebaut, senkt sich Venedig jährlich um zwei Millimeter unter ihrem eigenen Gewicht. In den letzten 130 Jahren ist die Lagunenstadt 26 Zentimeter gesunken. Der Wellenschlag der Kreuzfahrtschiffe trägt allmählich die Bausubstanz an den Ufern ab. Und dann wäre da noch das «Acqua alta», das Hochwasser, mit dem Venedig mehrmals im Jahr zu kämpfen hat. Zum Schutz der Welterbestätte gibt es einige Vorhaben, eine Rettung ist jedoch noch nicht in Sicht.

 

Geheimtipps der Venezianer.

 

 

Die Stadt der Masken.

Der «Carnevale di Venezia» eröffnet alljährlich mit einer kostümierten Venezianerin, die an einem Seil vom Campanile di San Marco, dem Glockenturm der Markuskirche, zur Mitte des Markusplatzes schwebt. Während Einheimische zu dieser Jahreszeit aus ihrer Stadt fliehen, strömen unzählige Touristen nach Venedig, um dem Spektakel beizuwohnen. Masken gibt es in den Gassen zu kaufen, an manchen Orten kann man sogar zuschauen, wie die Kunstwerke von Hand gefertigt werden.

 

Stadt der Geschichte.

1630 wütete in Venedig die Pest und kostete einem Drittel der Einwohner das Leben. Aus Dankbarkeit errichteten die Überlebenden die Kirche Santa Maria della Salute. Die Votivkirche gilt heute als eines der Wahrzeichen Venedigs und ziert so manche Postkarte. Die schönsten Bilder gelingen im Abendlicht vom Fährenterminal S. Zaccaria aus oder bei einem romantischen Spaziergang bei Sonnenaufgang über die Ponte dell’Academia.

Stadt der Venezianer.

Wenn die Sonne spektakulär hinter den malerischen Fassaden untergegangen ist und die meisten Touristen bereits wieder abgereist sind – viele kommen nur für einen Tag – dann kehrt Ruhe in der Stadt ein. Ab Abend trifft in den Gassen oder bei einem Glas Wein vereinzelt auf Venezianer, was nicht mehr selbstverständlich ist, wohnen mittlerweile mehr Touristen in Venedig als Einheimische. In so einem Moment lässt sich das wahre Venedig erahnen.

 

Venedig. Und gleich mittendrin.

Dank täglichen Direktverbindungen ab Zürich dauert die Reise ins Zentrum von Venedig nur sechseinhalb Stunden – und zwar ganz ohne Transfer- und Wartezeiten.

Auf Billette für die 1. Klasse erhaltet ihr zudem 40 Franken Rabatt. Und beim Vorweisen des EuroCity oder Freccia Tickets, erhaltet ihr zudem 20% Rabatt auf die City Sightseeing Tour. In Venedig sind es keine Busse sondern Boote, mit welchen ihr einen guten Überblick über die Wasserstadt erlangt.

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2 Kommentare zu “Venedig. In der Stadt der vielen Namen.

  1. Hallo. Die am Schluss erwähnte Ponte dell’Academia wird leider derzeit saniert. Man kann sie passieren, aber rechts und links kann man nicht hinausschauen und so auch nicht den Sonnenaufgang betrachten.

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