10 Tipps für den perfekten Weihnachtsmarkt-Besuch.

Festliche Beleuchtung in urchigen Gassen, der Duft von Weihnachtsgebäck und Glühwein, aufwändig dekorierte Marktstände… Reise bequem mit dem öffentlichen Verkehr zu deinem Lieblings-Weihnachtsmarkt. Mit unseren Tipps kommst du entspannt durch die Adventszeit.

 

1. Der ideale Tag: Wähle möglichst einen Wochentag für deinen Weihnachtsmarkt-Besuch. Von Montag bis Freitag hat es deutlich weniger Leute, die zwischen den Marktständen flanieren. Falls du nur am Wochenende gehen kannst, dann achte doch aufs Wetter: Weniger Leute hat es bei unfreundlichem Wetter oder aber bei sehr gutem Wetter – dann zieht es viele Ausflügler in die Berge.

2. Die optimale Tageszeit: Besonders schön ist es auf Weihnachtsmärkten natürlich abends, wenn die vielen Lämpchen und Kerzen alles in ein zauberhaftes Licht tauchen. Andererseits hat es abends auch mehr Leute. Wer effizient einkaufen möchte, geht also besser am Vormittag. Im Idealfall reist man abends an und dreht eine gemütliche Runde auf dem Markt, um sich einen Überblick zu verschaffen und die Stimmung zu geniessen. Dann übernachtet man in einem Hotel in der Stadt und besucht am nächsten Morgen den Weihnachtsmarkt ein zweites Mal – zum Einkaufen.

WeihnachtsmarktMartinaReise mit dem Zug warm und gemütlich zum Weihnachtsmarkt deiner Wahl. Alle Angebote für Zugreisen an Weihnachtsmärkte im In- und Ausland findest du unter www.sbb.ch/advent

 

3. Den besten Ort wählen: Mit dem Zug reist du bequem an zahlreiche Weihnachtsmärkte in der ganzen Schweiz sowie im grenznahen Ausland. Die Zugfahrt ist bei den meisten Angeboten bis 30 Prozent ermässigt; ebenso wie eine Zusatzleistung vor Ort – etwa eine Portion Raclette oder gebrannte Mandeln. Die detaillierten Angebote findest du auf sbb.ch/advent. Also, wohin soll die Reise nun gehen? Spannend ist sicher ein Ort, an dem du noch nie warst. Oder eine Stadt, in der du jemanden kennst und für einen gemeinsamen Marktbummel treffen könntest.

 

4. Die Reise planen: Die meisten Weihnachtsmarkt-Angebote mit ermässigtem Zugbillett kannst du online kaufen oder auch an jedem Schalter. Im Online-Fahrplan findest du die beste Verbindung zu deinem Reiseziel. Bei dieser Gelegenheit kannst du auch gleich schauen, wann die Züge wieder zurück fahren. Mein Tipp: Falls du mit dem Weihnachtsmarkt-Besuch einen lieben Menschen überraschen möchtest, dann sorge doch für eine ganz besondere Reise. Zum Beispiel mit einer Zugfahrt in der 1. Klasse, einer Sitzplatzreservation oder einem Besuch des Speisewagens – auch hier kann man übrigens Plätze reservieren.

5. Klug anziehen und clever packen: Am wichtigsten sind bequeme und warme Schuhe, denn auf einem Weihnachtsmarkt ist langes Gehen und Stehen angesagt. Als Super-Gfrörli ziehe ich jeweils Funktionsunterwäsche an, wie man sie fürs Skifahren trägt. Und natürlich brauchst du je nach Wetter eine warme Mütze und Fingerhandschuhe. Als Tasche empfehle ich einen Rucksack oder einen geräumigen Shopper, damit auch deine Einkäufe noch Platz finden. (Taschendiebe gehen leider auch gern an Weihnachtsmärkte. Mit unseren Tipps kannst du dich vor ihnen schützen.) Beim Packen nicht vergessen: Fotoapparat oder fotofähiges Handy sowie Kugelschreiber und Briefmarken für schnelle Postkartengrüsse.

 

6. Letzte Vorbereitungen am Bahnhof: Bevor du in den Zug einsteigst, kannst du am Bahnhof beim Bancomat Bargeld beziehen. Ein wenig Münz im Portemonnaie ist auch empfehlenswert.

 

7. Erst schauen, dann kaufen: Wenn du nach einer halben Stunde auf dem Weihnachtsmarkt schon eine Holzkrippe, eine Flasche Glühweinsirup und ein Vogelhäuschen gekauft hast, wirst du für den Rest des Tages schwer zu tragen haben. Deshalb: Dreh eine erste Runde, um einfach nur zu schauen. Dann machst du eine gemütliche Verpflegungspause. Am Schluss besuchst du noch mal alle Stände, an denen du etwas kaufen möchtest. Keine Panik: Bei vielen Marktfrauen und -männern kannst du dein Wunschobjekt einige Stunden reservieren lassen.

 

8. Essen und Trinken: Beim Essen solltest du auf lokale Spezialitäten setzen, die du zu Hause im Supermarkt vielleicht nicht bekommst. Ich probiere jeweils vor Ort eine kleine Portion – wenn es schmeckt, lasse ich mir eine grössere Menge zum Mitnehmen einpacken. Zum Trinken empfiehlt sich natürlich Heisses. Aber Achtung Vorsicht beim Glühwein – schliesslich willst du ja den Weg zurück zum Bahnhof nicht in Schlangenlinien zurücklegen.

Ulmer Weihnachtsmarkt.

9. Ab ins grenznahe Ausland: Schöne Weihnachtsmärkte gibt es nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, Frankreich und Österreich. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch in Strassburg? Dort findest du nicht nur besondere kulinarische Spezialitäten, sondern auch Kunsthandwerk zu attraktiven Preisen. Nicht vergessen: Pass oder ID sowie Euros – die wechselst du am Bahnhof bei SBB Change – im Portemonnaie.

 

10. Erinnerungen festhalten: Mach ein paar Fotos von der Zugfahrt, dem Weihnachtsmarkt, von deiner Reisebegleitung und dir. Zu Hause kannst du ein kleines Fotobuch drucken lassen. Das schenkst du deiner Reisebegleitung – zum Beispiel zu Weihnachten.

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6 Kommentare zu “10 Tipps für den perfekten Weihnachtsmarkt-Besuch.

  1. Ich werde das in diesem Jahr mal mit meiner Familie ausprobieren. Mit meinen Kindern 4/7/8 wird die Anreise sicher eine Herausforderung aber sie lieben die weihnachtliche Stimmung an den Märkten. Bin gespannt.

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