Zürich: Stadt, Land, See.

Wir haben Schweizer Blogger gebeten, uns sommerliche Geheimtipps aus ihrer Heimat zu verraten. Travelita nimmt euch mit in die Region Zürich. → Alle Regionen ansehen

 

In der Natur: quer durch die Wildnis.

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Naturwald Sihlwald © Wildnispark Zürich.

Unmittelbar neben dem urbanen Ballungsraum von Zürich befindet sich der grösste naturbelassene zusammenhängende Laubmischwald im Mittelland. Seit dem Jahr 2000 wird die Natur hier sich selbst überlassen und verwandelt sich immer mehr zurück in die ursprüngliche Wildnis. Einmal quer durch den Wildnispark führt der Wildnisweg Sihlwald. Der schweisstreibende Aufstieg aufs Albishorn wird mit einem phänomenalen Panoramablick belohnt und wer’s lieber gemütlich mag, beobachtet im Wildnispark Langenberg einheimische Wildtiere.

 

Essen und Trinken: Picknick auf dem Bauernhof.

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Heidelbeeren zum Selberpflücken © Juckerfarm.

Idyllisch gelegen lädt der Juckerhof in Seegräben am Pfäffikersee zu einem kulinarischen Erlebnis ein. Im Hofrestaurant landen die Produkte direkt vom Feld in der Pfanne. Wer sich sein Essen verdienen möchte, der pflückt die Kirschen und Heidelbeeren gleich selbst oder macht es sich mit einem gemieteten Picknickkorb gefüllt mit Hofprodukten unter einem schattigen Lindenbaum gemütlich.

 

Sportliche Aktivitäten: auf Entdeckungsreise in der Stadt.

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Zürich © Allie_Caulfield, Flickr (CC BY 2.0).

Auf Schusters Rappen lässt sich die Limmatstadt wunderbar erkunden. Wer dabei von den üblichen Pfaden abweichen und neue Blickwinkel entdecken möchte, lässt sich von den Stadtspaziergängen «Züri z Fuess» leiten. Insgesamt 23 Routen führen durch die Stadtquartiere und beleuchten – teilweise mit Hörspielen untermalt – thematische Aspekte. An einem heissen Sommertag bietet sich die Route «rund ums Wasser» an und eine schöne Aussicht auf Zürich gibt’s auf dem Weg durch Höngg.

 

Am Wasser: der perfekte Sommertag.

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4. Egelsee © ErBaumann, Wikipedia (CC BY-SA 3.0).

Der Egelsee liegt oberhalb von Kindhausen auf dem Heitersberg im Limmattal. Das Naturschutzgebiet ist nur zu Fuss oder mit dem Velo zugänglich und liegt versteckt im Wald. Ein echtes Kleinod. Am lauschigen Badeplatz an der Südseite des Sees lässt sich der perfekte Sommertag verbringen.

 

Für die Familie: Raubtierfütterung.

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Elefantenbaby Kalaya beim Badeplausch © Knies Kinderzoo.

Ein Klassiker, der Kinderaugen immer wieder zum Leuchten bringt. Sei’s bei der Seelöwenvorführung, der Kamelfütterung oder dem Elefantenbad, die Kinder können im Kinderzoo Rapperswil auf spielerische Art und Weise die Tierwelt entdecken und auf Tuchfühlung mit ihrem Lieblingstier gehen.

 

Traditionen und regionale Anlässe: Auszeit im Kloster.

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Propsteigarten mit Propstei im Hintergrund © Liliane Géraud, Kloster Fahr.

Autobahn und Bahnlinie prägen das Limmattal dermassen, dass die grünen Oasen dazwischen gerne vergessen gehen. Ein solch idyllischer Rückzugsort befindet sich in der Nähe von Schlieren, direkt an der Limmat gelegen. Das Benediktinerkloster Fahr gehört zur Abtei Einsiedeln und bildet eine aargauische Exklave im Kanton Zürich. Sehenswert ist der barocke Fassadenschmuck des Kirchhofs und das Restaurant «Zu den zwei Reben» lädt zum Verweilen ein.

 

Museen: Kunst und Architektur.

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Kunsthaus Zürich.

Das grösste Kunstmuseum der Schweiz ist ein Muss für Fans der Moderne. Sehenswert sind nicht nur die Gemälde im Innern, sondern auch das Gebäude an sich. Architekt war Karl Moser, der mit seiner Lehrtätigkeit an der ETH Zürich viele Architekten geprägt hat. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zürich setzt sich mit der Zukunft der Geschichte Europas auseinander. Aber auch die Dauerausstellung mit einer umfangreichen Werksammlung von Alberto Giacometti ist sehenswert.

 

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5 Artikel

3 Kommentare zu “Zürich: Stadt, Land, See.

  1. Grüezi mitenand
    Können Sie mir sagen, wann wir zusammen „Duzis“ gemacht haben? Bin ich schon etwas dement, dass ich dies vergessen habe? Ansonsten: Ich habe gelernt, dass man nicht jeden Fremden mit „Du“ anspricht, schon gar nicht, wenn ich mit ihm ein Geschäft machen möchte. Kapiert?
    Schöne Grüsse
    H. R. Wüthrich

    1. Guten Tag Herr Wüthrich

      Bestimmt beziehen Sie sich auf die Infobox am Ende des Textes. Auf Facebook, Twitter wie auch hier im SBB Blog ist die Ansprache per „Du“ üblich, weshalb wir hier die Kunden duzen. Auf allen anderen Kanälen der SBB sowie auch an den Verkaufsstellen werden Sie natürlich weiterhin gesiezt.

      Freundliche Grüsse
      Martina

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