Zwischenhalt Europaallee.

Ankunft Zürich HB und etwas Zeit, ein neues Viertel zu entdecken? Die Europaallee liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt. Hier ein paar Insider-Tipps.

Der Weg führt von der Passage Sihlquai im HB zum Aufgang Europaallee und schon gibt es Interessantes zu bestaunen: Leuchtende Ringe unter dem Dach. Doch was haben sie zu bedeuten? Eine Tafel am oberen Treppenende bringt des Rätsels Lösung. Es ist ein Denkmal zu Ehren von Hans Künzi, dem «Vater der Zürcher S-Bahn», geschaffen vom international bekannten Künstler Carsten Höller. Weiter geht’s quer über den Europaplatz in Richtung Europaallee, der zentralen Achse des neuen, bis 2020 realisierten Stadtteils. Bereits heute sind mehr als die Hälfte der Gebäude fertiggestellt und bezogen. Gleich zu Beginn verlockt die Europaallee-Passage zum Durchqueren. Hier fallen vor allem Lola | Fred auf, ein Yoga-Shop der zugleich auch Yogastudio ist, sowie Transa, der Flaghshipstore mit allem, was Outdoor-Herzen höher schlagen lässt.

Transa.
Transa.
Lola | Fred.
Lola | Fred.

Von der Europaallee-Passage gelangt man in die Lagerstrasse. Entlang dieser reihen sich eher kleinformatige Läden mit innovativen Konzepten, die meistens von den Inhabern selbst oder von Designkollektiven betrieben werden. So schlendert man bei Veg & the City vorbei, wo sich alles ums Urban Gardening dreht. Richtig schmuck wird’s bei der Goldschmiede Lesunja und schon ist man beim Gustav-Gull-Platz, wo bei Jack&Jo Slow Fast Food zelebriert wird. Ausgewählte Mode und Designobjekte zeigt Opia. Ebenfalls spannend ist Die Macherei, die Designern, Künstlern, Architekten und Kreativen eine Plattform bietet, um ihre Werke zu präsentieren und zu verkaufen.

Veg & the City.
Veg & the City.
Die Macherei.
Die Macherei.
Opia.
Opia.

Und dann beschreitet man quasi neue Sphären: Kosmos, ein Ort für Kontemplation, Diskurs, Unterhaltung und Genuss mit Kinos, Forum, Bistro und mehr. Der Abstecher führt zum Stöbern in den Buchsalon im ersten Stock mit Blick auf das benachbarte 25hours Hotel. Danach geht es wieder nach draussen auf die kleine Piazza, wo die Europaallee an die Langstrasse andockt.

25Hours Hotel
25hours Hotel.

Beim Zurücklaufen lohnt sich ein Blick auf die Architektur, die von Gebäude zu Gebäude verschieden ist. Dies liegt daran, dass die jeweiligen Baufelder, insgesamt acht, von verschiedenen Architekten entworfen sind und für modernen Städtebau stehen. Das ganze Areal wurde von SBB Immobilien in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich entwickelt.

Entwickelt sich stetig weiter: die Europaallee.

Wieder am Gustav-Gull-Platz biegt man in die Europaallee ein. Hier treffen Baustelle und bereits Gebautes aufeinander. Die farbige Bauwand des Künstlers Kerim Seiler gewährt auf der linken Seite Einblicke in das emsige Treiben. Auf der rechten Seite finden sich weitere Geschäfte, Quergassen und Durchgänge zu einem begrünten Innenhof. Bei so viel Kurzweil, ist es auch der HB nur einen Katzensprung entfernt und die Gewissheit da: Es gibt noch einiges in der Europaallee zu entdecken – zum Verweilen, Einkaufen, Essen und Trinken.

 

 

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